Kirchenvorstandswahl 2006

Vorläufiges Endergebnis der Kirchenvorstandswahlen in Bayern

Wahlbeteiligung mit 18,4 % höher als bei den vorangegangenen Wahlen im Jahr 2000.
Synodalpräsidentin Schülke: „Ein positives Signal für die Kirche“.


Die Wahlbeteiligung bei den Kirchenvorstandswahlen in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern (ELKB) am 22. Oktober 2006 lag mit 18,4 % höher als bei den vorangegangenen Kirchenvorstandswahlen im Jahr 2000. Das belegt das vorläufige Endergebnis auf Basis von 2.015 ausgezählten - der insgesamt 2.165 - Stimmbezirken. Demnach sind rund 380.000 Wählerinnen und Wähler dem Aufruf zur Wahl neuer Kirchenvorstände in den 1.537 Gemeinden der ELKB gefolgt.

Im Jahr 2000 lag die Wahlbeteiligung bei 17,8%. Entsprechend positiv kommentierte die Präsidentin der Landessynode, Heidi Schülke, das Ergebnis: „Ich finde es sehr erfreulich, dass wir eine Zunahme der Wahlbeteiligung verzeichnen können. Ganz offensichtlich steigt die Zahl derer, die sich bewusst an der Mitgestaltung unserer Kirche beteiligen. Das ist ein positives Signal für eine evangelische Kirche.“

 

Nach den bisher vorliegenden Zahlen lag die Wahlbeteiligung in den einzelnen Kirchenkreisen fast durchgängig leicht über der der vorangegangenen Wahl: im Kirchenkreis Ansbach-Würzburg bei 25,2% (2000: 25%), im Kirchenkreis Augsburg bei 15.1% (2000: 14,4%), im Kirchenkreis Bayreuth bei 24,4% (2000: 23,9%), im Kirchenkreis München bei 10,2% (2000: 10,0%), im Kirchenkreis Nürnberg bei 18,5% (2000: 17,5%) und im Kirchenkreis Regensburg bei 13,5% (2000: 14,1%).

Die höchste Wahlbeteiligung gab es mit 26,2% in der Altersgruppe der über 65jährigen, die niedrigste mit 8,8% in der Altersgruppe der 20-35jährigen. Die Wahlbeteiligung bei den jüngsten Wahlberechtigten, also in der Altersgruppe der 14-19jährigen, lag bei 18,7%. 1.403 Männer und 1.536 Frauen wurden nach bisherigem Stand der Auswertungen neu in den Kirchenvorstand gewählt, 4.135 Männer und 2.888 Frauen wurden wieder gewählt. Die neuen Kirchenvorstände treten ihr Amt offiziell zum 1. Advent dieses Jahres an.