Die Vorbereitung der Wahl

Die Wahl wird von einem Vertrauensausschuss vorbereitet und geleitet. Dem Vertrauensausschuss gehören der bzw. die Vorsitzende des Kirchenvorstandes an (zumeist der Pfarrer oder die Pfarrerin) und der Vertrauensmann oder die Vertrauensfrau. Darüber hinaus werden noch - je nach Größe der Gemeinde - in geheimer Wahl weitere ein bzw. zwei Kirchenvorsteher und Kirchenvorsteherinnen in den Vertrauensausschuss gewählt. In der gleichen Anzahl der Vertreterinnen und Vertreter aus dem Kirchenvorstand müssen auch noch wählbare Mitglieder aus der Gemeinde ernannt werden.

Die Aufgabe des Vertrauenssausschusses ist es vor allem, die Liste mit den Kandidatinnen und Kandidaten - den Wahlvorschlag - zu erstellen. Vorschläge und Anregungen aus der Gemeinde sind dabei ausdrücklich erwünscht. Der Vertrauensausschuss ist an einen Vorschlag dann gebunden, wenn für ein Gemeindemitglied so viele Unterschriften von Wahlberechtigten gesammelt wurden, wie die fünffache Zahl der Kirchenvorsteher ausmacht. Zum Beispiel müssten in einer Kirchengemeinde mit 8 Kirchenvorsteherinnen und -vorstehern 40 Mitglieder den Vorschlag unterstützen.

Der Wahlvorschlag wird am Ort durch den Gemeindebrief, in der Tagespresse, während der Gottesdienste oder durch Aushänge bekannt gemacht. Auch nutzen die Gemeinden ihre Internetauftritte, um die Kandidaten vorzustellen.