Miteinander Gemeinde leiten.

Miteinander Gemeinde leiten. Darum geht es im Kirchenvorstand. Er ist eine evangelische Spezialität, denn in ihm beraten und entscheiden gewählte und berufene Ehrenamtliche gemeinsam mit Pfarrerinnen und Pfarrern auf Augenhöhe. In rund 1500 bayerischen evangelisch-lutherischen Kirchengemeinden mit rund 12.000 Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorstehern lenken sie die Geschicke der Ortsgemeinde und beteiligen sich an der Leitung der Kirche.
Diese Seite liefert Basisinformationen zur Kirchenvorstandsarbeit und ist gleichzeitig Informationsquelle für die Kirchenvorstandswahlen 2018.

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Die Berichterstattung im Sonntagsblatt

Aktuelles aus der Kirchenvorstandsarbeit

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„Ehrenamtliche unterstützen – einander begegnen – voneinander“ lernen lautete der Auftrag für ein Seminar vom 3. bis zum 5. Februar in Michelsberg, in der Nähe von Sibiu/Hermannstadt, Rumänien.
Neugierig haben wir uns auf den Weg gemacht: Heike Bayreuther, ehrenamtliche Kirchenvorstandsfachbegleiterin; Pfarrer Martin Simon, Referent für Kirchenvorstandsarbeit und Gemeindeleitung im Amt für Gemeindedienst und Gudrun Scheiner-Petry, Leiterin des Amtes für Gemeindedienst.

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Der Fachbeirat Ehrenamt schreibt zum achten Mal den Ehrenamtspreis der Evang.-Luth. Kirche in Bayern aus, um vorbildliche ehrenamtliche Projekte zu fördern.
In 2017 begleitet uns das Thema Veränderung auf Schritt und Tritt: Wir feiern und vergegenwärtigen die Reformation, die Erneuerung und Umgestaltung der Kirche.
Wie kann das heute aussehen? Wo geht Kirche neue Wege? Was wird erfolgreich anders gemacht? Wo entwickelt sich Kirche in einer sich wandelnden Gesellschaft? Wie verändern Engagierte die Gemeinden?

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Wir haben in der St.-Anna-Kirche ein Bild von Lukas Cranach oder seiner Werkstatt (1531/40), das Jesus zeigt, wie er die Kinder segnet. Von dem Motiv gibt es andernorts noch Fassungen. Unter den vielen Gemälden, die wir in St. Anna haben, sticht es für mich heraus. Es zeigt einen besonders liebevollen und zugewandten Jesus. Zu ihm kann ich ganz unbedarft und vertrauensvoll kommen. Wie ein Kind darf ich seine Nähe suchen, so wie ich schlicht und einfach bin, ohne etwas mitbringen zu müssen. Er fühlt sich nicht bedrängt oder belästigt.

Gut in die zweite Halbzeit vk.admin Fr, 10/28/2016 - 13:30
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Wäre die Synode ein Fußballspiel, dann wäre jetzt die Gelegenheit, sich taktisch neu aufzustellen, strategisch nachzujustieren, eine neue Parole auszurufen, die die Mannschaft noch einmal gut zusammenschweißt für die zweite Halbzeit.

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Kennenlernrunde bei einer KV-Tagung: Entlang eines Seils quer durch den Saal stehen rund 50 Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher. Die imaginäre Skala markiert, wie lange sie schon dabei sind. An der Spitze ein verschmitzt lachender Mann, aber bei weitem nicht der älteste. 40 Jahre ist er schon im Kirchenvorstand, in der siebten Periode, seit 16 Jahren Vertrauensmann. Er war Mitte 20, als er gewählt wurde, erzählt von Höhen und Tiefen, Bauprojekten, Vakanzen und zwischenmenschlichen Herausforderungen – und von seiner Liebe zu seiner Gemeinde und seiner Kirche. Respekt!
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Die kirchengemeindliche Finanzhoheit umfasst das Recht der Gemeinden, ihre Einnahmen und Ausgaben eigenverantwortlich zu bewirtschaften. Dazu gehört auch das Recht der Kirchengemeinde, ihr Eigentum zu nutzen und darüber zu verfügen. Der Kirchenpfleger bzw. die Kirchenpflegerin unterstützt den KV insbesondere beim Haushaltsplan und der Jahresrechnung.
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Im Sitzungsraum steht eine Flipchart (oder hängt ein weißes Plakat) – groß überschrieben mit „Themenspeicher“. Kommen nun Themen auf, die nicht aufgegriffen oder vertieft werden können, notiert die Sitzungsleitung diese mit einem dicken Filzstift gut lesbar auf dem Plakat. Mit etwas Übung heißt es bald: „Das gehört in den Themenspeicher“. Eine gute Selbstkontrolle ist es, den „Themenspeicher“ abzutippen: Die abgearbeiteten Themen werden in die Rubrik „erledigt“ verschoben, andere in die Rubrik „Wiedervorlage“ – natürlich mit Datum.